In einem Duett zum Jubiläum

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In einem Duett zum Jubiläum

In einem Duett zum Jubiläum

„Seit Jahren beobachteten wir die Patienten des Instituts, für die Musik eine Unterstützung bei der Rehabilitation war. Diese Beobachtungen wurden zum Anlass, ein Musikfestival für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Hörstörungen „Beats of Cochlea” zu organisieren“, erinnert Prof. Henryk Skarżyński, der Urheber dieser Veranstaltung. Dieses Jahr fand bereits die fünfte Jubiläumsausgabe des Festivals statt, die zu einem festen Bestandteil des Musikveranstaltungskalenders geworden ist. Das Finalkonzert unter der Teilnahme der Preisträger aus den Vorjahren und ihrer Meister, mit denen sie bei den klinischen Workshops zusammengearbeitet haben, bot die Gelegenheit, Ereignisse der fünf Festivalausgaben zusammenzufassen.

Das diesjährige Jubiläumskonzert hatte einen einzigartigen Charakter – die Preisträger früherer Ausgaben, die üblicherweise solo Auftritte hatten, präsentierten sich diesmal in Duetts mit professionellen Musikern – ihren Meistern, die zuvor klinische Workshops geführt hatten, und in Begleitung eines Orchesters. Damit haben sie gezeigt, dass sie in der Lage sind, ein integraler Bestandteil einer Gruppe professioneller Musiker zu werden und auf der Bühne zu stehen. Und es ist sogar für Studenten und Absolventen von Musikschulen nicht einfach.

„Es ist ein großes Glück und eine große Freude für mich als Arzt, wenn ich meine Patienten mit professionellen Musikern auf der großen Bühne auftreten sehe. Heute sind diese Patienten Künstler, die aus der Welt der Stille gekommen sind. Das ist auch ein Beweis dafür, wie weit die Medizin in den letzten Jahren vorangekommen ist“, sagte Prof. Henryk Skarżyński als er die Gäste im Palladium Theater in Warschau begrüßte. „Ich möchte mich bei Ärzten aus aller Welt und Ärzten des Instituts für Physiologie und Pathologie des Gehörs in Kajetany, die den Teilnehmern unseres Festivals geholfen haben, ihr regelrechtes Gehör wiederzuerlangen und dank denen wir sie auf der Bühne bewundern können, bedanken. Das Festival hat bereits seine eigene Marke in der Welt. Viele musikalisch talentierte Implantatenbenutzer möchten hierher kommen. Das ist ein anspruchsvolles Festival, wir setzen keinen ermäßigten Tarif ein, nicht jeder Teilnehmer geht ins Finale. Der Teilnehmer muss ein entsprechendes Niveau darstellen“, betonte Prof. Skarżyński. „Die Festivalteilnehmer, die aus den entferntesten Ecken der Welt, wie Australien, Asien, Südamerika, hierher kommen, mitteilen der Welt Informationen darüber, was wir hier tun, was wir können: unsere Patienten haben als einige der ersten Zugang zu den neuesten Technologien. Ich möchte auch darauf hinweisen, dass sie durch ihre wunderbaren Leistungen nicht nur Botschafter unseres Instituts, sondern der gesamten polnischen Medizin werden.“

Bei der Begrüßung der Gäste dankte Prof. Skarżyński auch dem Komponisten Prof. Krzesimir Dębski, der von Anfang an mit dem Festival verbunden ist. „Er ist ein guter künstlerischer Geist, der uns immer unterstützt”, sagte der Professor.

Prof. Ryszard Zimak, Dirigent, Pädagoge, langjähriger Rektor der Warschauer Fryderyk-Chopin-Musikhochschule, Vorsitzender der Jury, verbarg seine Emotionen nicht als er sich an die erste Ausgabe von “Beats of Cochlea“ erinnerte. „Ich habe die Einladung von Prof. Henryk Skarżyński zur Teilnahme an dieser Veranstaltung mit großer Freude angenommen, aber auch mit einigen Bedenken, wie sind gehörlose Menschen, die spielen, singen, zu beurteilen. Welche Kriterien anzunehmen sind. Zusammen mit den anderen Jury-Mitgliedern waren wir uns einig, dass wir nicht bewerten, sondern eine Entscheidung treffen würden, denn, wie Professor Skarżyński sagte, jeder ist bei diesem Festival ein Gewinner. Nach fünf Jahren, wenn ich die Preisträger der ersten, zweiten oder dritten Ausgabe auf der Bühne in Duetts mit professionellen Musikern und Symphonieorchesterbegleitung auftreten sehe, weiß ich, dass ich in manchen Dingen falsch lag. Nur wenige Studenten von Musikhochschulen sind in der Lage, sich mit dem Orchester “einzustimmen”, denn dies erfordert ein harmonisches Hören, und die Gewinner früherer Ausgaben haben es perfekt gemeistert. Die Duos, die sie mit herausragenden Musikern kreierten, waren wirklich meisterhaft. Sie zeigen auch einen großen Fortschritt in der Spiel- und Gesangstechnik. Im letzteren Fall: eine unglaubliche Arbeit an der Sprachausgabe. Ich habe viel Respekt vor jedem, denn ich weiß, wie schwierig der Weg zum Musiker werden sei. Menschen mit Implantaten, die uns ihre Musik präsentieren, sind Helden. Ich möchte, dass sich diese edle Initiative auf unser Land, auf Europa und auf die Welt ausweitet.“ Wie Prof. Zimak betonte, sei es Prof. Henryk Skarżyński zu verdanken, dass die Patienten diese Stücke so schön auf der Hauptbühne aufführen konnten.

„Dieses Festival war besonders, da unsere Patienten, Preisträger früherer Ausgaben, beim Galakonzert auf der Bühne neben den Meistern gestanden haben. Sie traten mit Künstlern polnischer Bühnen auf und wurden vom Orchester begleitet“, Barbara Kaczyńska, künstlerische Leiterin des Festivals und wissenschaftliche Sekretärin des wissenschaftlichen und medizinischen Programms “Musik bei der auditorischen Entwicklung des Menschen”, verbarg ihre Emotionen nicht. Beim ersten Festival traten die von der Jury ausgewählten Teilnehmer solo auf. An diesem Abend konnten wir uns davon überzeugen, welche Fortschritte sie gemacht haben. Es war ein großartiges Ereignis für uns und für sie.“

Krzysztof Malicki, der erste Flötist des Symphonieorchesters der Nationalphilharmonie, verbarg seine Bewunderung für die Organisation des Festivals nicht: „Ich bin sehr von diesem Projekt von Prof. H. Skarżyński beeindruckt. Er ist das Herz und der Verstand des Festivals. Für mich ist er ein Vorbild: ich bewundere seine Fähigkeit, Menschen aus verschiedenen Umgebungen um sich herum zu vereinen, was u.a. zu diesem wunderbaren Festival “Beats of Cochlea” führte, bei dem wir die Fähigkeiten von Menschen bewundern können, die als Gehörlose geboren wurden oder die ihr Gehör verloren haben, und jetzt, dank den revolutionären Methoden des Professors, nicht nur hören, sondern sogar singen oder Instrumente spielen können. Als Mitglied der Jury muss ich zugeben, dass es nicht einfach ist, Gewinner auszuwählen, denn jede Geschichte, hinter der sich der Teilnehmer verbirgt, äußerst bewegend ist.“

„Als Juror, der die Gewinner seit einigen Jahren beobachtet, kann ich sagen, dass sie immer mehr Fortschritte machen”, fasste Grzegorz Wilk, Sänger, Schauspieler und Komponist, die fünf Ausgaben des Festivals zusammen. „Menschen mit schweren Hörproblemen, nach Implantationen, die eigentlich nicht auf die Musikbühne dürfen, spielen und singen. Ist das nicht toll? Ist das nicht motivierend? Ich freue mich sehr, dass Prof. Henryk Skarżyński mich zur Teilnahme an der ersten Ausgabe des Festivals eingeladen hatte, da ich sie bis zu einem gewissen Grad motivieren kann, diesen Weg weiterzugehen”, sagte Grzegorz Wilk.

Vadim Brodsky, Violinist und Juror des Festivals, wies auf die Bedeutung für Menschen mit Hörproblemen, einen Arzt mit Berufung wie Prof. Henryk Skarżyński zu finden, hin. „Ich verlor einmal mein Gehör für drei Tage und stieß auf einen Arzt mit einem zu “scharfen” Sinn für Humor, der mir sagte: „Na und? Na, dann hören Sie eben nicht? Beethoven hat auch nicht gehört.“ Die Gewinner fanden in Kajetany nicht nur professionelle Hilfe und Betreuung, und dadurch können sie sich für Musik begeistern.

Im Duett mit dem Meister

Das erste Duo, das von den Gastgebern des Galakonzertes, Agata Konarska und Maciej Miecznikowski, angekündigt wurde, waren Weronika Niczyporuk und Grzegorz Wilk. Sie sangen ein Lied aus dem Musical “Das Phantom der Oper”, das jahrelang ein großer Broadway-Hit war. „Das Lied wurde von Weronika ausgewählt, und es ist ziemlich schwierig, aber meine Bühnenpartnerin verwandelte sich von einem schüchternen Mädchen in eine außergewöhnliche junge Frau, die wunderschön singt. Ich sehe bei ihr einen unglaublichen Fortschritt”, sagte der berühmte Sänger und Texter. „Ich gehe zweimal pro Woche zum Gesangsunterricht. Ich übe singen auch jeden Tag eine Stunde zu Hause. Die Möglichkeit, vor einem Publikum aufzutreten, bereitet mir große Freude. Bei den Proben half mir Herr Wilk sehr, er gab mir viele wertvolle Tipps. Er war mein Meister, Lehrer und Freund. Wenn ich am Fußgängerübergang stehe, habe ich Angst, wenn ich auf der Bühne neben Herrn Wilk stehe, fühle ich mich sicher”, sagte Weronika Niczyporuk.

Prof. Janusz Olejniczak und Dr. Małgorzata Strycharz-Dudziak spielten den nostalgischen “Slavic Dance” von Antonín Dvořák gemeinsam am Klavier und versetzten die Zuhörer in Träumerei. „Es ist eine große Ehre, mit einem Klaviermeister auftreten zu können. Wir wollten ein Stück wählen, das berührend und angenehm zu zuhören ist. Ich habe tiefere Töne gespielt; ich weiß nicht, ob alles gut gelaufen ist, aber ich denke, dass ein unvollkommener Klang auch schön sein könne“, – resümierte Dr. Małgorzata Strycharz-Dudziak, der bereits beim ersten Festival 2015 aufgetreten ist. „Frau Strycharz-Dudziak hat mir ihre Geschichte erzählt. Es ist für mich absolut surrealistisch, genau wie das, was der Professor geleistet hatte: er führte dazu, dass diese Menschen nicht nur mit ihrer Umgebung kommunizieren, sondern auch Musik machen können. Und sie tun es wunderbar, was am Beispiel der schönen jungen Frau, die ich auf der Bühne begleitet habe, deutlich wird.“

Nicht weniger stimmungsvoll war auch das nächste, vom Meister Krzysztof Malicki gewählte Stück. Es war ein Walzer von Wojciech Kilar, komponiert für den Film “Die Leprakranke”. Er spielte es zusammen mit Estera Łabiga, der Gewinnerin der ersten Ausgabe des Festivals. „Herr Malicki ist ein ausgezeichneter Lehrer. Das konnte ich bereits während der Workshops mit dem Meister, die am Vortag stattfanden, erfahren. Er gab mir viele wertvolle Ratschläge, zeigte mir, wie man bestimmte Phrasen spielt. Bei dem Konzert selbst half er mir, im richtigen Moment “einzutreten”.“

Viel Begeisterung weckte das gemeinsame Geigenspiel von Anna Czupryn, der Gewinnerin der dritten Ausgabe von “Beats of Cochlea”, und Vadim Brodsky, dem weltberühmten Violinisten. Zumal das Stück, das das Paar wählte, das berühmte Lied aus dem Musical “Der Fiedler auf dem Dach“ – “If I Were a Rich Man” war. Den Darsteller wurde ein langer Beifall gespendet, und der Gastgeber Maciej Miecznikowski stellte fest, dass wenn man einen so großen Meister beobachtet, scheint es, als sei Geigenspiel so einfach…… „Der Auftritt mit Herrn Brodsky war für mich eine große Freude. Die Vorbereitung des Stückes und unsere Probe mit dem Orchester verliefen reibungslos, wir verstanden uns auf der Bühne gut und wir konnten beide unsere musikalischen Absichten lesen, also genoss ich es, zusammen mit ihm zu spielen. Herr Brodsky ist ein Violinist mit großer Erfahrung und großen künstlerischen Leistungen, deshalb bin ich ihm dankbar für die Möglichkeit, gemeinsam ein Konzert zu geben, und für die vielen herzlichen Worte und wertvollen Ratschläge, die ich von ihm gehört habe. Das war eine sehr schöne Erfahrung und wird mit Sicherheit noch lange in meiner Erinnerung bleiben“, sagte Anna Czupryn nach dem Konzert.

Wenn man Oliver Palmer, einem Opernsänger, Tenor und der Sopranistin Dr. Bogumila Dziel-Wawrowska zuhört, wird einem bewusst, welches Talent man braucht, um “Vivo per lei” aus dem Repertoire von Andrea Bocelli, Olivers Lieblingssängerin, zu singen. „Wenn ich mit Oliver auf die Bühne gehe, fühle ich mich verantwortlich dafür, dass alles gut läuft. Ich bin sehr gestresst, doch Oliver ist es nicht, er ist nach dem Auftritt immer zufrieden. Ich beneide ihn”, sagte Dr. Bogumiła Dziel-Wawrowska nach dem Konzert.

Das Duo Barbara Kaczyńska, Mezzosopran, und Bogumiła Dziel-Wawrowska, Sopranistin in Zusammenarbeit mit dem Musiktheater in Łódź, versetzten das Publikum in eine nachdenkliche Stimmung. Die Künstlerinnen sangen zusammen “Das Schlaflied der Hoffnung”, ein Lied (mit den Worten von Barbara Kaczyńska) aus dem Album “Teatr instrumentalny. Sound Design. Muzyczna terapia zmysłu słuchu”. Das ist ein außergewöhnliches Album mit Musik, die speziell für Menschen mit Hörstörungen, insbesondere für Benutzer von Cochlea-Implantaten, entwickelt wurde – ein Projekt des Teams für Musiktherapie des Instituts für Physiologie und Pathologie des Gehörs in Kajetany, veröffentlicht unter der Leitung von Prof. Henryk Skarżyński.

Ein starker Aufschlag kam hingegen als Olaf Kac, dem Gewinner der ersten Ausgabe des Festivals, die Bühne betrat. Mit dem Meister Wojciech Bylica spielten sie am Schlagzeug einen Song aus dem Film “Rocky III” – “Eye of the Tiger.” Der Ehrengast des Abends, Dejan Zivkovic, Teilnehmer der dritten Ausgabe von “Beats of Cochlea”, gab mit seinem Akkordeonspiel eine echte Show. Er spielte das erstaunliche “Libertango” von Astor Piazzolla, woraufhin er einen donnernden Applaus erhielt.

Musikaufführungen der diesjährigen Gewinner

Bei dem Jubiläumsabend gab es auch zehn Preisträger – Teilnehmer des Festivals -, die bei den vorangegangenen Anhörungen die Jury am meisten beeindruckt haben. Unter ihnen gab es die jüngste Teilnehmerin Mireia Pozas Saiz aus Spanien (ihr Bruder Arnau, als Finalist der ersten Ausgabe des Festivals, trat 2018 im Europäischen Parlament auf und spielte am Saxophon die Ode “An die Freude” von Ludwig van Beethoven), die mit dem ungewöhnlichen Charme einer 8-Jährigen auf der Klarinette…. das kürzeste Stück in der Geschichte des Festivals spielte. „Das Mädchen verzauberte mich völlig innerhalb von 30 Sekunden, denn so lange dauerte ihr Auftritt“, so Maciej Miecznikowski über Mireia, gleich nach den Beratungen der Jury.

„Ich betrachte Implantate als Schmuckstücke“, sagte eine weitere kleine Künstlerin, die 9-jährige Salome Daghundaridze aus Georgien, vor ihrem Auftritt, die sich entschied, zum zweiten Mal am Festival teilzunehmen. Wie sie zugegeben hat, liebt sie Musik, weil ihre Mutter ihre Schlaflieder sang. Sie bewundert Elton John. Auf der Bühne traten auch 11-jährige Pianisten auf: Anamaria Stefania Nastase aus Rumänien, die glaubt, dass Klavierspielen mehr als eine Therapie sei und ihr Altersgenosse, Abay Nurlanuly aus Kasachstan, der neben dem Klavierspiel gerne zeichnet, schwimmt und Schach spielt, sowie Ilona Pashkevich aus Russland, die mit ihrer Aufführung der “Italienischen Polka” von Sergej Rachmaninov die Herzen des Publikums eroberte. Das Mädchen sagte, dass sie die Bedeutung des Wortes “Stille” erst verstanden hatte, nachdem sie implantiert worden ist, als sie die Vögel singen, das Geräusch von Bäumen, Menschen reden hörte.

Die Herzen des Publikums eroberte der 11-jährige Nurbol Seydulla aus Kasachstan, bekleidet mit einer Volkstracht. Auf der Dombra, einem nationalen kasachischen Instrument mit nur zwei Saiten, spielte er eine der Volksmelodien. Großen Beifall spendete das Publikum hingegen dem 23-jährigen Posaunisten Alek Mansouri aus den USA. Dieser sehr nette Junge sagte, er habe sich nie taub gefühlt, und sein Instrument sei außergewöhnlich, denn wenn er es gut spielt, die Posaune…. singt. Mit herzlichem Applaus wurde ebenfalls die 65-jährige Bettina Gellinek Turner aus den USA gelobt, die auf der Barockflöte ein bei den Flötisten bekanntes Stück, die F-dur-Sonata von Georg F. Haendel spielte.

Auf der Bühne des Palladiums traten auch Sänger auf. Die erst 13-jährige Lova Rose Rohrmann Heick aus Dänemark bewies mit dem Lied “Lost Boy”, dass sie bereits eine reife Künstlerin ist. Wie ihr Vater sagte, hatte Lova bereits im Alter von 2,5 Jahren gesungen. Das Institut für Physiologie und Pathologie des Gehörs wurde durch den 26-jährigen Paweł Sepioło vertreten, der zusammen mit seiner Frau Agnieszka das berühmte Lied “Take not to ask” aus dem Repertoire von Paweł Domagała auf bewegende Weise sang. Dieses Stück aufgeführt von Paweł, der plötzlich sein Gehör auf einem Ohr verlor, erhielt eine besondere Bedeutung.

Traditionell zum Abschluss des Finalkonzerts sangen Barbara Kaczyńska (Mezzosopran) und Maciej Miecznikowski (Bariton) im Duo das Lied “Świat, który słyszę” (“Die Welt, die ich höre”), zu dem 2015 von Prof. Henryk Skarżyński die Worte und die Musik von Maestro Krzesimir Dębski geschrieben wurden. Basia und Maciek singen es jedes Jahr, und es ist zur Hymne des Festivals geworden. Alle Künstler wurden vom Divertimento-Kammerorchester von Elżbieta Ostrowska unter der Leitung von Krzesimir Dębski begleitet.

„Dank denen, die in die Welt der Klänge eingetreten oder in diese zurückgekehrt sind, können wir gemeinsam schöne Momente erleben und zeigen, wie große Möglichkeiten in jedem von uns stecken“, diese Worte, die er bei der ersten Ausgabe des Festivals “Beats of Cochlea” äußerte, sind die perfekte Pointe dieses außergewöhnlichen Ereignisses.